28 Apr

Fünf Regeln zum Essen gehen

Ein gutes Essen soll auch ein unvergessliches Erlebnis werden. Damit dem so ist, wollen wir Ihnen fünf Ratschläge auf den Weg geben, wie sie vor allem in gehobenen Restaurants noch etwas rausholen können.

Oftmals neigen wir dazu ein Gericht zu bestellen, das wir kennen. Gehen Sie den anderen Weg. Bestellen Sie, was fremd und seltsam klingt. Der Grund: Ein Fondue kann jeder machen, aber nicht jeder kann ein gutes Fondue machen. Wer aber als einziger einen Saibling in Balsamicoschaum auf der Karte hat, wird sich besonders Mühe geben, Sie zu verwöhnen.

Vorsicht vor zu lauten Restaurants. Manche Lokalitäten sind gerade “in” und versuchen vor allem Leute anzulocken, die auch “in” sind. Die meisten kommen dann dorthin, um zu sehen und gesehen zu werden. Aber nicht, weil das Essen besonders gut ist. Das gilt leider auch für manche traditionelle Restaurants, die zu lange zu gut von Stammgästen leben.

Raus aus der Stadt. Die Mieten für Restaurants in den Innenstädten sind oftmals der Grund, warum sich das Geschäft nicht rechnet. Wer Probleme hat die Miete zu bezahlen, muss sparen, und das wird nicht zuletzt an den Zutaten gemacht. Die Ware ist dann nicht immer frisch und vom Markt, sondern schon mal tiefgefroren. Und weil die Mieten auf den Land geringer sind, können junge wilde Köche auch mal etwas ausprobieren, ohne dass das Risiko zu gross ist.

Andere Fragen. Wir können nicht Experte für alle Restaurants sein, aber Freunde und Bekannte können helfen. Fragen Sie solche die schon über 35 Jahre alt sind – die gehen öfter in gute Restaurants. Und fragen Sie Freunde, die etwa den gleichen Geschmack haben. Wenn die Lust nach einer Currywurst da ist lohnt es sich, einen Arbebutler-993392_960_720iter zu fragen, der sich um die Ecke oft sein Mittagessen holt. Büroangestellte kennen meistens die besten Angebote für Mittagessen.

Das Geld sollte ins Essen gehen. Ein Butler mit Handschuhen, ein Parkservice, teure Gläser, ein Streichquartett sind alles Serviceangebote, die den Gast erfreuen. Aber er bezahlt auch dafür. Wäre es nicht besser, dieses Geld in das zu investieren, warum man gekommen ist – ins Essen? .